07.17.07
Das erste Mal… (2)
…ein paper ins arXiv stellen. Zusammen mit M. geschrieben, hat sehr viel Spass gemacht. Es ist ein tolles Gefühl, das fertig zu haben. Und: weiter gehts…
…ein paper ins arXiv stellen. Zusammen mit M. geschrieben, hat sehr viel Spass gemacht. Es ist ein tolles Gefühl, das fertig zu haben. Und: weiter gehts…
Wie gut, dass ich erst gegen Ende meines England-Aufenthaltes auf die Idee gekommen bin, mal an den Strand zu fahren, sonst wäre ich hier wohl nicht wirklich zum arbeiten gekommen — nach letzter Woche in Bournemouth war ich dieses Wochenende in Weymouth. Dort hat es mir fast noch besser gefallen, weil nicht so viele Leute da waren und es nicht ganz so touristisch war. Photos…
Die Rückfahrt war, wie vor einer Woche, allerdings wieder baustellenbedingt sehr lang und mit Schienenersatzverkehr. Das war *nicht* lustig (wer englische Landstraßen kennt, weiss, was ich meine…)
…dann macht man nämlich richtig Urlaub (das ist das, wovon man sich einredet, eigentlich keine Zeit dafür zu haben). Regine war da und wir waren einen Tag am Meer, in Bournemouth. Das ist eine kleine Stadt am Meer, mit vermutlich ebensovielen Touristen wie Einwohnern — was vermutlich auch am großartigen Wetter gelegen haben könnte. War aber trotzdem sehr nett. Photos hier…
Freitagabend habe ich ein Paket gekriegt — mit vielen tollen Sachen (vermutlich, weil ich mich ein paar mal beschwert habe, dass ich bei DFssgF 1 wegen meiner Abwesenheit in D nicht mitmachen konnte…). Das Paket war auch total schön eingepackt (Stadtplan von Bochum), aber ich war leider zu neugierig, was drin ist, und habe die Verpackung weitestgehend zerstört (zehn Meter Klebeband starben für dieses Päckchen…;-) ). Was drin war? Seht selbst:
en detail:
Gummibärchen ohne Gelatine (von Bärenland in Dortmund). Getestet (die Tüte ist schon leer — aber 400g sind nunmal nicht die Welt…) und für gut befunden. nicht zu süß. und haben genau das künstliche Aroma, was man sich bei Gummibärchen wünscht…
Kekse. Sahen unscheinbar aus, waren aber ziemlich scharf (Chili). sehr lecker. Andrea meint, dass die Kekse mit Käse noch besser seien, ich fand sie aber ohne alles auch gut.
Chai aus der Tüte (und zwar ‘Tiger spice’). Hab glaube ich zu wenig Pulver genommen (nur 2 Teelöffel) — deswegen war der Tee wohl etwas dünn. Mal mit mehr Pulver versuchen, könnte ziemlich gut sein dann.
Schokolade, und zwar weisse mit Crisps. Noch nicht probiert, sieht aber sehr gut aus (und mir wurde auch schon ausführlich davon vorgeschwärmt). Aus einem Laden in Bochum.
und (für Spielkinder): ein Puzzle zum ausmalen. Habe dann doch überraschend lange gebraucht dafür (eine Viertelstunde, um genau zu sein — allerdings ohne auf die Vorlage zu sehen…) — nur Linien sind doch einigermassen verwirrend.
Superidee — Danke, Andrea!
gestern: englischer Garten mit zugehörigem Landhaus (wobei der Garten der bei weitem interessantere Part war); leider nicht besonders schönes Wetter, deshalb nur ein paar komische Fotos. Note to self: bei schönem Wetter nochmal hinfahren…
hab gerade den Rückflug gebucht, und muss pergan zustimmen. ist ein komisches Gefühl.
Letzte und diese Woche war und ist in Bath das (offenbar jährlich stattfindende) Bath Shakespeare Festival. Gestern abend war ich deshalb im Theater (das uebrigens sowohl von aussen als auch von innen sehr nett ist — relativ klein, aber sehr plüschig) und habe Twelfth Night gesehen. Gespielt von einer (offenbar sehr bekannten) rumänischen Theatergruppe. Dies bedeutete insbesondere, dass alle Schauspieler rumänisch gesprochen haben. Freundlicherweise gab es rechts und links von der Bühne jeweils eine Anzeigetafel, auf der der gerade gesprochene Text in englischer Sprache angezeigt wurde (was mich am Anfang ein wenig verwirrt hat, war das direkt neben der Anzeigetafel angebrachte “fire exit” Schild…)
War recht spannend, allerdings auch etwas anstrengend, weil man entweder auf den Text oder auf die Schauspieler (die, soweit ich das eben gesehen habe, alle sehr gut und leidenschaftlich gespielt haben) achten konnte. Und der Inhalt selbst (Zwillinge, Cross-Dressing, usw.) trug auch erstmal etwas zur Verwirrung bei, wenn man ihn nicht vorher schon kannte (was bei mir nicht der Fall war…). Die Inszenierung selbst war modern (ich frage mich immer noch, warum so viele Leute mit Bademänteln durch die Gegend gestolpert sind), aber nicht zu modern (sie haben die Bademäntel anbehalten).
Fazit: Das Theater werde ich wohl noch öfter aufsuchen, und bei Gelegenheit auch nochmal Twelfth Night sehen. Dann aber in einer Sprache, derer ich (einigermaßen) mächtig bin…